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VW Amarok Gebraucht- & Jahreswagen
 VW Amarok/Bild AS24Gebrauchter VW Amarok: Informationen & Hintergründe
Amarok, was zu Deutsch Wolf bedeutet, ist der erste echte Arbeits-Pick-Up von VW. Der "Wolf" wird zunächst im VW-Werk Pacheco in Argentinien (Buenos Aires) gefertigt. Ab Mitte 2010 sollen zusätzlich etwa 40 000 Einheiten im Werk in Hannover vom Band laufen.
Der VW Amarok wurde Ende 2009 vorgestellt und nahm Anfang 2010 an der Rallye Dakar in Argentinien und Chile teil - allerdings nur als offizielles Begleitfahrzeug.
Dabei kam auch die intelligente Bergabfahrhilfe zum ersten richtigen Einsatz. VW spendiert dem Amarok einen speziellen Offroad-Modus. Selbst wenn die Kupplung gedrückt oder kein Gang eingelegt ist, kann das Tempo bei steiler Bergabfahrt sehr feinfühlig mit dem Gaspedal geregelt werden. Mit einem Druck auf die entsprechende Taste werden das ESP und ABS in den Offroad-Modus versetzt.
In diesem Modus lässt sich der Amarok spielerisch über steile Abhänge fahren - auch für ungeübte Offroader.
Dem Amarok ist seine Herkunft nicht zu leugnen. Er sieht in der Frontansicht seinen Konzernbrüdern sehr ähnlich. Dennoch wirkt alles wie aus einem Guss - die Linien und Formen passen zueinander. Er sieht also nicht wie ein überdimensionaler VW Golf oder VW Scirocco aus.
Bei der Einführung im Jahr 2010 gab es den Amarok nur mit dem Zweiliter-Common-Rail-Diesel zu haben. Der BiTurbo verfügt über 163 PS (120 kW) und ein Drehmoment von 400 Nm. Etwas später kam noch eine 122-PS-Variante (90 kW) mit 340 Nm auf den Markt. Zu raten ist allerdings zum BiTurbo-Motor. Mit 122 PS ist der 1,9-Tonner etwas untermotorisiert im Test unterwegs gewesen. Als Verbrauch gibt VW 7,3 bis 7,9 Liter Diesel auf hundert Kilometer an - ein ordentlicher Wert bezogen auf seine Größe und Gewicht.
Wer gerne Anhänger zieht, der wird mit dem "Wolf" große Freude haben. Ganze 2,8 Tonnen kann der Wolfsburger ziehen. Da kommt dem Amarok vor allem sein hohes Drehmoment zugute.
Das 5,25 Meter lange Gefährt bietet zudem eine Ladefläche von 1,55 Meter. Dort können bis zu 1,15 Tonnen zusätzlich geladen bzw. transportiert werden. Die Ladefläche kann optionale auch durch ein Hardtop verdeckt werden.
Bei der Antriebswahl kann der Kunde zwischen drei verschiedenen Versionen wählen. Zur Auswahl stehen Hinterradantrieb, Hinterradantrieb mit zuschaltbarem Allradantrieb (Klauenkupplung) oder permanenter Vierradantrieb (Torsen-Differenzial).Ebenso gibt es drei Ausstattungsvarianten. In der Grundausstattung gibt es weder Klimaanlage noch ESP. Die Varianten Trend- und Highline bieten dagegen etwas mehr Luxus. Man darf jetzt allerdings kein S-Klasse-Feeling erwarten - der Amarok ist immer noch ein Nutzfahrzeug.
Die Verarbeitung ist auf dem üblichen guten VW-Niveau und erinnert stark an Golf, Passat und Co. - wie auch die stattlichen Preise für den VW Amarok. Der "Wolf" ist ab ca. 30 000 Euro beim Händler verfügbar.
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